Die zukünftige Nordtangente in Halle (Saale)


Parallel zur nur wenige hundert Meter entfernten A14 soll ab 2025 eine Schnellstraße ein geplantes Mega Gewerbegebiet mit der B100 und dem defizitären Hafen Trotha verbinden.

Was kann ich tun?

Die Nordtangente in Halle Saale
Der Schwerverkehr des geplanten Gewerbegebiets bei Tornau würde eine Nordtangente erfordern, die alle östlichen Gewerbeflächen Halles untereinander und mit dem Autobahnnetz verbindet. Nur noch Halles Stadtrat kann das 250 Fußballfelder große Gewerbegebiet stoppen. !

Wie ist der Stand der Dinge?

Die Stadt hat aufgrund der Bürgerproteste ihre Entscheidung zur Nordtangente verschoben (nach Fertigstellung von Osttangente und A143). Sie schafft aber mit dem geplanten riesigen Gewerbepark bei Tornau die Voraussetzungen für mehr Lkw-Verkehr und damit weitere Gründe für eine Nordtangente.


Unterschreibe auch Du die jetzt gestartete Petition: Nein zur Nordtangente und dem Gewerbepark Tornau!


Dezember 2018: Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Im neuen Jahr warten leider einige Konflikte auf die Einwohner im Norden von Halle. So soll im Stadtrat der Gewerbepark Tornau beschlossen werden. Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) hingegen hält den Schutz der Landschaften im Norden Halles für dringend notwendig.

6. Dezember 2018: Christoph Bernstiel in Mötzlich

Am 06.12.2018 um 18.30 Uhr stellt sich Herr Christoph Bernstiel (CDU) in der Kirche Halle-Mötzlich den Fragen der Bürger. Er ist Mitglied des Deutschen Bundestages und parallel gewählter Stadtrat von Halle.


15. November 2018: Zweite Zukunftswerkstatt

Oberbürgermeister Bernd Wiegand setzte in der fast vollständig gefüllten und von 4 Security-Leuten kontrollierten Turnhalle den Star Park II als Hauptdiskussionsthema auf den letzten Tagungsordnungspunk. Hallenser, die ein ein Anliegen vorbringen wollten, meldeten sich und wurden vom OB Wiegand dann nach vorn zum Mikro gebeten. Dieser wiederholte stupide und - bei Kritik - belehrend, dass zurzeit alles nur geprüft, aber nichts geplant wird (vgl. gegenteilige Behauptung der MZ vom 07.11.18). Gleichzeitig betrachteten OB Wiegand und Star Park Chef Dieter Götte den Star Park II bei Tornau als alternativlos. Ein Bürger merkte an, das auch der heute defizäre Hafen (30 Mio € Entwicklungskosten, 60 Arbeitsplätze) damals auch als alternativlos betrachtet worden war.

Auf die Eingabe, dass es ohne eine dreispurige A14 bei Tornau Verkehrschaos gäbe (laut MZwird allein Schaeffler mit 23 ha im Star Park täglich mehr als 100 Lastwagen werden täglich be- und entladen) konterte der OB Wiegand, dass dieser Einwohner ständig was zu kritisieren habe. Weitere Bürger hoben das Gebiet Seeben-Tornau als Naherholung mit hoher Biodiviversifität und wichtiger Frischluftzone für Halle hervor oder regten eine Zusammenarbeit mit dem Saalekreis an.

Auf die Frage, warum es keine Zukunftwerkstatt für Mötzlich, Tornau und Seeben gibt, versprach OB Wiegand eine extra Veranstaltung im ersten Quartal 2019 und dass alle Bürger wie auch in der Vergangenheit ausreichend informiert werden. Notfalls kann man das Planfeststellungsverfahren juristisch anfechten.

Star Park Chef Dieter Götte berichtete vom Star Park. Es gibt dort noch eine freie 50 ha Fläche (Anmerkung: so groß wie ein durchschnittliches Gewerbegebiet, das OB Wiegang bis Weihnachten an einen Gewerbeflächen-Entwickler verkaufen möchte) und zusätzliche kleinere Flächen, die zusammen 10 ha ergeben. Herr Götte zeigte sich beeindruckt von den hohen Hallen und schwärmte von den flexiblen 30h Arbeitszeiten bei DHL und den überdurchschnittlichen Löhnen, die über dem Mindestlohn liegen. Es arbeiten dort auch IT Fachleute. Für OB Wiegand ist der Star Park die Ursache für die seit Jahren sinkende Arbeitslosigkeit. Ein Einwohner bemerkte, das aber gerade in der dort angesiedelten Logistikbranche durch Robotertechnik viele Arbeitsplätze wegfallen werden.

Star Park Chef Dieter Götte merkte an, dass Investoren gerade bis 50ha zusammenhängen Flächen suchen. Andere Gewerbegebiete bringen sich schon jetzt in Stellung aufgrund der Versprechen der deutschen Automobilindustrie für eine Batterieproduktion. Halle müsse da mithalten. Am Ende fragten ein Bürger, ob alles immer nur nach der Wirtschaft ausgerichtet sein müsse, warum nicht mal auch nach den Bürgern oder der Heimat, die immer mehr verschwindet.


14. November 2018: Offene Aussprache mit Einwohnern, Bürgerinitiative und Halles Stadträten

Die neugegründete Bürgerinitiative lud ein und fast 200 Anwohner sowie Stadträte aller Parteien kamen in die Mötzlicher Kirche. Die Bürger fragten, warum sie jahrelang auf ordentliche Straßen, Abwasser-Anschluss und Internet warten müssen, aber für Investoren auf der grünen Wiese werden Mio € ausgegeben, obwohl Halle kein Geld hat. Unterm Strich: Viel Sachverstand bei den Bürgern, wenig Konkretes von den Stadträten, die schon im Wahlkampf-Modus waren. Die Vertreter von SPD und MitBürger verabschiedeten sich nach einer Stunde. Der CDU Vertreter kannte keine konkreten Nordtangenten-Pläne, begrüßte aber ein neues Gewerbegebiet bei Tornau. Die Einwohner lehnen jedoch weitere Logistikfirmen ab. Linken-Chef Lange merkte an, dass sich die Logistik-Branche gerade vom Westen nach Osten verlagert, da es hier noch Nachtflug-Erlaubnis gibt. Entlang der A14 und A9 entstehen zurzeit sehr viele Logistikzentren.


7. November 2018: Stadtteilkonferenz in der Turnhalle der Grundschule

HES Nord

200 Leute wurden in die Turnhalle reingelassen, fast 500 Menschen mussten draußen warten. Als die Turnhale schon fast voll war, wurden nur noch Einwohner der Frohen Zukunft eingelassen. Offizielles Ziel der Nordtangente ist die Verbindung aller Gewerbeflächen Halles östlich der Saale untereinander und mit dem Autobahnnetz. Die Nordtangente soll dabei den wachsenden Schwerverkehr aufnehmen. (Quelle: 1 2) Ein wichtiger Grund für die Nordtangente ist das geplante Gewerbegebiet Tornau. Und das können jetzt nur noch die Stadträte stoppen.


31. Oktober 2018: Arbeitskreis Hallesche Auenwälder sorgt sich wegen Saaleübergang und Nordtangente

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder (AHA) betrachtet einen weiteren Saaleübergang mit Nordtangente mit großer Sorge. "Offensichtlich halten Halles Verkehrsplaner noch immer an dem extensiven Verkehrsentwicklungsdenken der 60er- und 70er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts fest. Genau das trägt aber zum Klimawandel, Flächenfrass, Verlärmung sowie zu Belastungen mit Abgasen und Feinstaub bei. Die geplante Saalebrücke und Nordtangente würden 2 Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiete, ein Naturschutzgebiet, 1 flächenhaftes Naturdenkmal, 2 Geschützte Landschaftsbestandteile und 2 Landschaftsschutzgebiete durchschneiden. Die gegenwärtigen Gefahren für Umwelt, Natur und Landschaft auf Grund einer fortgesetzten veralteten Verkehrspolitik erfordern ein massives Engagement."


23. Oktober 2018: Planungen für Nordtangente beginnen Anfang 2019

Halles Baudezernenet René Rebenstorf hat angekündigt, dass die Stadtverwaltung Anfang 2019 die Planungsleistungen für eine Linienbestimmung ausschreiben will. Hierbei wird die genaue Trassenführung bis auf eine Breite von 30 bis 40 Metern bestimmt.


22. Oktober 2018: Pressemitteilung der Grünen Fraktion im Stadtrat

Die Stadtspitze redete über den aktuellen Sachstand zu einer Nordtangente. Anwohner aus Tornau, Seeben und Mötzlich befürchten steigende Lärmbelastungen.
Aus der Pressemitteilung der Grünen Fraktion im Stadtrat:
Es wird einmal mehr der Kardinalfehler einer ewiggestrigen Mobilitätspolitik begangen und man verfällt im Ratshof der Illusion, mit viel Beton und einer Trasse mehr die Stadt zukunftsfähig aufzustellen. Das Gegenteil ist der Fall.
Dazu Wolfgang Aldag, Landtagsabgeordneter und Stadtrat in Halle: "Die Stadt könnte mit viel Elan und Engagement eine Vorreiterrolle in der Mobilitätswende einnehmen und unter den mittelgroßen Städten in Deutschland vorbildhaft herausstechen. Stattdessen werden altbackene Konzepte wie eine mögliche Nordtangente aus der Schublade geholt, die zwar viel Asphalt und Versiegelung auf den Boden, aber keine wirkliche Entlastung für die Kernstadt bringen wird. Wir brauchen endlich intelligente Lösungen wie eine funktionierende Verkehrsleitzentrale, Ampeln mit entsprechender Schaltfunktion und ein Gesamtkonzept für die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger in Halle. Gerade mit einer Gesamtstrategie ist mehr zu erreichen als mit einer Trassenlösung, die schon jetzt nicht mehr zu den Mobilitätsbedürfnissen der Menschen passt und dies in 5-10 Jahren schon gar nicht tun wird. Stattdessen soll dafür sogar wertvoller Ackerboden und schützenswerte Natur im Norden der Stadt vernichtet werden. Das ist nicht akzeptabel und nimmt für kurzfristigen politischen Aktionismus Verletzungen der Natur und massive Einschränkungen für die Anwohner*innen, bspw. in Tornau und Seeben, in Kauf. Ich würde mich freuen, wenn wir endlich dazu kämen, mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam an einem Mobilitätsplan für Halle zu arbeiten."


27. September 2018: Grüne scheitern mit Verzicht auf Nordtangente

Die Grünen sind im Stadtrat mit ihren Plänen gescheitert, die Nordtangente um Halle aus dem Stadtmobilitätsplan zu streichen. Christian Feigl (Grüne) hatte im Rat erklärt, durch den Straßenbau würden Grüngebiete zerstört. Unter anderem wird das Landschaftsschutzgebiet „Seebener Berge und Feldflur“ tangiert. Die Grünen gaben aber ihren Widerstand gegen eine weitere Saalebrücke im Norden auf. Einem Antrag der CDU wurde zugestimmt, den nördlichen Korridor planerisch weiter zu verfolgen. "Mit der Trasse soll ein konkreter Korridor für eine Straßenverbindung vom Ende der Osttangente an der B100 zum Hafen nach Trotha und weiter nach Heide-Nord freigehalten werden."


Herbst 2018: Halles neuer Baudezernet

Der in der Frohen Zukunft aufgewachsene Wahl-Stuttgarter meint: "Die B80 nimmt den Verkehr der A143 auf, der auf die A9 oder A14 will. Es fehlt eine leistungsfähige Ost-West-Verbindung, die nicht durch die Innenstadt geht." Quelle: Top Magazin Halle (Saale)

Oberbürgermeister Bernd Wiegand möchte Fakten schaffen und scheinbar dem Lückenschluss der A143 zuvorkommen - mit einer eigenen Saalequerung bei Trotha inklusive Nordtangente bis zur B100. Dabei hat schon die offizielle Verkehrszählung aus dem Jahr 2009 der Stadt Halle sowie das Gutachten des Verkehrsplanungsbüros Stadt – Verkehr – Umwelt (SVU) aus Dresden gezeigt, dass der Anteil an Durchgangsverkehr auf beiden städtischen Saaleübergängen nur 5,3% auf der Hochstrasse/B80 und 2,8% auf der Giebichensteinbrücke beträgt.


19. Juli 2018: Neue Trasse für Nordtangente?

Nordtangente Zootrasse Nordtangente Halle Saale

Neuer Vorschlag von Reiner Halle (80 Jahre, war in den 60er Jahren Bauleiter des Thälmannplatzes, [email protected]) und Udo Schumann (76 Jahre, Physiker, [email protected]) vom privaten Verein Stadtgestaltung Halle beim turnusmäßigen "unter vier Augen"-Treffen mit Oberbürgermeister Bernd Wiegand, dem Stadtplanungschef Herrn Loebner und dem Baudezernent Uwe Stäglin. Nach der Vorstellung der erweiterten Trassenführung von Mötzlich bis Kröllwitz/Lettin inkl. Zoo-Stadtautobahn wurde resümiert, dass es keine wesentlichen Divergenzen bei der Entwicklung des Hauptstraßensystems von Halle gibt.

Der Verein für Stadtgestaltung um Reiner Halle ist so etwas wie der Gegenspieler zur Hochstraßen-Bürgerinitiative. Der Bauingenieur in Rente hatte sich mit seinen Mitstreitern vergeblich gegen den Abriss der Hochhäuser am Riebeckplatz engagiert (MZ). Reiner Halle war zu DDR-Zeiten Bauleiter am Thälmannplatz und hatte sich auch schon gegen den Abriss der Riebeck-Türme stark gemacht. Im Vorstand sind auch bekannte Zeitgenossen die Halles Gesicht zu DDR-Zeiten geprägt und geändert haben [Quelle]:

Wir wertschätzen Bürger-Engagement und Erfahrung. Allerdings geht es in der heutigen Verkehrsplanung nicht nur um eine autogerechte Stadt wie zu DDR- oder BRD-Zeiten, sondern auch um Menschen, lebenswerte Strukturen, Naturraum und spätere Generationen.

Mai 2018: Gewerbegebiet Tornau/Oppin soll für 95 Millionen Euro entwickelt werden

Ein Multimillionenprojekt, das hinter verschlossenen Türen und praktisch ohne öffentliche Debatte beschlossen werden soll? Im Finanzausschuss steht am 22. Mai 2018 ein Grundsatzbeschluss zur Entwicklung eines neuen Gewerbegebiets in Halle-Tornau auf der Tagesordnung. Zur abschließenden Entscheidung. Das heißt, dass der Stadtrat den Grundsatzbeschluss nicht noch einmal auf den Tisch bekommt. Und auch die Öffentlichkeit soll offenbar keine genauen Details erfahren. Oberbürgermeister Bernd Wiegand verweigert seit Mittwoch vergangener Woche die Beantwortung einer Anfrage der Städtischen Zeitung zu den genauen Plänen. Quelle: https://staedtische-zeitung.de/2018/05/gewerbegebiet-tornau-soll-fuer-95-millionen-euro-entwickelt-werden/


Mai 2018: CDU und FDP für Nord-Tangente als Fortführung der Osttangente

Die CDU/FDP Stadtratsfraktion von Halle meint: "Positiv sehen wir die kürzlich offiziell verkündeten Überlegungen einer Fortführung der Osttangente nach Norden als so genannte Nord-Tangente mit Anbindung an die neue Saalebrücke. Damit könnte auch in Halle endlich ein wirkungsvolles Tangentensystem entstehen, wie es in anderen Städten seit Jahren vorhanden ist." Quelle: http://www.cdu-fdp-halle.de/mitteilungen/


24. April 2018: Oberbürgermeister Bernd Wiegand drängt auf Freihaltetrasse für Nordtangente

Der Stadtrat soll im Juni eine Freihaltetrasse für die sogenannte Nordtangente beschließen. Das hat Oberbürgermeister Bernd Wiegand zur Beigeordnetenkonferenz angekündigt. Er halte einen solchen Beschluss für „dringend erforderlich.“ Quelle: https://dubisthalle.de/stadtrat-soll-freihalte-trasse-fuer-nordtangente-beschliessen


12. April 2018: Wer entscheidet Halles Verkehrs Zukunft?

Trassenführung der Nordtangente

Stadtplanungschef Herrn Loebner, Oberbürgermeister Bernd Wiegand und der ehemalige Baudezernent Uwe Stäglin diskutieren über die Trassenführung der Nordtangente in Halle auf Grundlage der Ausarbeitungen von Reiner Halle (80 Jahre, war in den 60er Jahren Bauleiter des Thälmannplatzes) und Udo Schumann (76 Jahre, Physiker). Es wurde resümiert, dass es keine wesentlichen Divergenzen bei der Entwicklung des Hauptstraßensystems von Halle gibt. Quelle: stadtgestaltunghalle.jimdo.com

Beide Senioren gehören dem privaten Verein Stadtgestaltung Halle an. Weitere Mitglieder sind z.B. Heinz-Günter Ploß (Die Linke, "Sachkundiger Bürger" Beruf: Rentner), Karl-Heinz Deuerling (Deutsche Kommunistische Partei) und Jürgen Heimbold (80 Jahre, war Ende der 60er Jahre Leiter für den Erdbau der Hochstraße am Thälmannplatz)

Der Verein setzt sich für den Saaleausbau, für die Hochhaus-Scheiben in Neustadt und für die 4-spurige Hochstraße ein, konnte aber nicht den Abriss der Riebeckplatz-Hochhäuser verhindern.

Wir wertschätzen Engagement und Erfahrung des Vereins. Allerdings geht es in der heutigen Verkehrsplanung nicht nur um eine autogerechte Stadt wie zu DDR- oder BRD-Zeiten, sondern auch um Menschen, lebenswerte Strukturen, Naturraum und spätere Generationen.

20.02.2018: Nordtangente Vorlage beim Stadtrat von Halle (Saale)

Der Stadtrat in Halle (Saale) berät über die Nordosttangente: "Die Aufnahme eines Trassenkorridors ... Nordosttangente zur Gewerbegebietserschließung in das Verfahren zur Aufstellung des Flächennutzungsplans wird aufgrund der dargelegten Ergebnisse aus der Untersuchung „Prüfung von Freihaltetrassen möglicher Saaleübergänge“ des Büros Knoblich planerisch verfolgt."

Quelle: buergerinfo.halle.de und Bewertungsmatrix - Nordtangente


Dezember 2017: Machbarkeitsstudie Nordtangente

Trassenführung der Nordtangente

Auftraggeber der Studie: Stadt Halle (Saale), Marktplatz 1, 06108 Halle (Saale)

Die Nordtangente "veranlasst die Verkehrszunahme eine ständige zusätzliche Belastung auf die kleineren Ortschaften Seeben und Mötzlich. Die Verlärmung durch Vibration bedeutet eine erhebliche akustische Mehrbelastung" Quelle: Machbarkeitsstudie siehe ab Seite 61

Dabei ist schon seit langem bekannt, dass die von OB Wiegand gewünschte Saalebrücke bei Trotha fast keine keine Wirkung auf den Verkehr über die Giebichensteinbrücke hat. Grund ist der künftige Lückenschluss der A143 zur A 14 im Norden von Halle. Ohne diese Saalebrücke ist jedoch auch die Nordtangente obsolet. Quelle: MZ


Oktober 2017: Stadtentwicklungs­konzept für 2025 plant Nortangente

Nordosttangente um Halle (Saale) in Planung

Die Nordtangente wurde im Integrierten Stadtentwicklungskonzept der Stadt Halle (Saale) bis zum Jahr 2025 als Ortsumgehung in Planung aufgenommen (Quelle: ISEK Halle 2025 s. Karte II-5). Dabei betonte der damalige Baudezernent Uwe Stäglin bei der Vorstellung des Stadtentwicklungs­konzepts im Bürgerforum ein Jahr zuvor den Ausbau eines Grünen Ringes um Mötzlich, Tornau und Seeben als "strategisches Projekt der Grünsten Stadt Deutschlands mit globaler Verantwortung" (Quelle: Bürgerforum ISEK 03.11.2016 S.22) und beim Bürgerforum Nordost die "wertvollen Landschafts- und Naherholungsräume", und fragte: Wie können die drei dörflich geprägten Ortslagen bewahrt und entwickelt werden? Quelle: Bürgerforum Teilraum Nordost


Noch kannst Du das geplante Gewerbegebiet Tornau, und damit die Nordtangente verhindern!!